KJug - Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis
KJug – Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis wird vierteljährlich von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) herausgegeben. Die Handlungsfelder des heutigen gesetzlichen und erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes sind vielfältig und reichen von Gewalt gegen Mädchen und Jungen und Missbrauch, über den Medienkonsum, Suchtgefährdungen und Jugenddelinquenz u.v.m.
KJug erscheint bereits im 70. Jahrgang. Mit dem Angebot bietet die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz einen hervorragenden Überblick über das gesamte Themenspektrum des Kinder- und Jugendschutzes und befördert den interdisziplinären Austausch zwischen verschiedenen Wissenschaften und der Praxis.
Zu den Zielgruppen gehören neben Fachkräften der öffentlichen und freien Kinder- und Jugendhilfe in Jugendämtern und Fachinstitutionen, Studierende und Lehrende an Fach- und Hochschulen und politische Mandatsträger auf Landes- und Bundesebene.
Auf der Seite www.kjug-zeitschrift.de finden sich alle Ausgaben seit 2010. Dort kann nach Autorinnen und Autoren sowie Schlagworten recherchiert werden. Einzelne Beiträge können eingesehen und ganze Hefte heruntergeladen oder bestellt werden.
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Radikalisierung & Extremismus-Prävention
Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis Ausgabe 4/2025
Artikel-Nr.: KJug 2025-4
Islamismus und Salafismus stellen – wie auch andere extremistische Ideologien – eine Gefährdung für vulnerable junge Menschen dar. Für Schule und Jugendhilfe stellen sich damit neue Herausforderungen. Pädagogische Strategien sind gefragt, um mit jungen Menschen vorbeugend zu arbeiten und um denjenigen zu helfen, die abzugleiten drohen. Radikalisierungsprozesse sind vielschichtig begründet und motiviert. Jugendliche kommen heutzutage mittels medialer Inszenierung über das Internet und soziale Netzwerke schnell und einfach mit islamistischem bzw. salafistischem Gedankengut in Kontakt. Präventions- und Interventionsangebote für radikalisierungsgefährdete oder schon radikalisierte junge Menschen erfordern eine praxisorientierte Auseinandersetzung mit den Ursachen und Ausdrucksformen dieser Radikalisierungsprozesse und müssen das Ziel haben, aufzuklären und zu sensibilisieren, um entsprechende Entwicklungen frühzeitig wahrzunehmen und junge Menschen vor extremistischer Beeinflussung zu schützen. Auf diese Aspekte sowie den großen Forschungsbedarf, um islamistischer Radikalisierung Jugendlicher vorzubeugen, weisen die Autorinnen und Autoren der Ausgabe 4-2025 von KJug – Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis eindrücklich hin.
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