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KJug - Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis

KJug – Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis wird vierteljährlich von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) herausgegeben. Die Handlungsfelder des heutigen gesetzlichen und erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes sind vielfältig und reichen von Gewalt gegen Mädchen und Jungen und Missbrauch, über den Medienkonsum, Suchtgefährdungen und Jugenddelinquenz u.v.m. 

KJug erscheint bereits im 67. Jahrgang. Mit dem Angebot bietet die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz einen hervorragenden Überblick über das gesamte Themenspektrum des Kinder- und Jugendschutzes und befördert den interdisziplinären Austausch zwischen verschiedenen Wissenschaften und der Praxis.

Zu den Zielgruppen gehören neben Fachkräften der öffentlichen und freien Kinder- und Jugendhilfe in Jugendämtern und Fachinstitutionen, Studierende und Lehrende an Fach- und Hochschulen und politische Mandatsträger auf Landes- und Bundesebene.

Auf der Seite www.kjug-zeitschrift.de finden sich alle Ausgaben seit 2010. Dort kann nach Autorinnen und Autoren sowie Schlagworten recherchiert werden. Einzelne Beiträge können eingesehen und ganze Hefte heruntergeladen oder bestellt werden.

www.kjug-zeitschrift.de

KJug 2/2022

Konstruktiv kooperieren im Kinderschutz

Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis Ausgabe 2/2022

Artikel-Nr.: KJug 2022-2

Der Schutz des Kindeswohls bedarf verschiedener Kompetenzen und Herangehensweisen. Deshalb ist die Praxis des Kinderschutzes durch verschiedene Zuständigkeiten und Vorgehensweisen, folglich auch durch Kooperation und Zusammenarbeit Angehöriger verschiedener Institutionen, geprägt. Während die Polizei auf Gefahrenabwehr abzielt, ist das Handeln des Jugendamtes durch das SGB VIII bestimmt, was ein vertrauensvolles Verhältnis zur Familie und den Kindern verlangt. Angehörige von Polizei, Jugendämtern sowie weiterer Institutionen des Kinder- und Jugendschutzes arbeiten in der Praxis häufig vertrauensvoll zusammen. Wissenschaftliche Analysen stellen jedoch ebenso heraus, dass Reibungen und Missverständnisse nicht ausbleiben. Denn es müssen nicht allein verschiedene rechtliche Grundlagen in Einklang gebracht werden, sondern auch unterschiedliche Wahrnehmungsweisen und berufliche Selbstverständnisse. Somit stellen sich Fragen nach einer guten und respektvollen Arbeit in Netzwerken und Kooperation, die dem Schutz des Kindeswohls dienlich ist. Die Autorinnen und Autoren der Ausgabe 2/2022 von KJug – Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis nehmen aus der jeweiligen Perspektive Reflexionen über Fallstricke und Gelingensbedingungen der Kooperation von Polizei und Institutionen des Kinderschutzes vor.


Aus dem Inhalt

Lucie Tonn, Claudia Flesch, Sabrina Müller-Kolodziej: Das Kind im Fokus interdisziplinärer Fort- und Weiterbildungen im Kinderschutz
Katja Lasch: Polizei und Jugendamt als Schnittstelle im Kinderschutz – Kooperation im Kinderschutz-handeln am Beispiel der Landeshauptstadt Düsseldorf
Heiko Höttermann im Gespräch mit Petra Notroff: »Ohne eine gelingende gute Netzwerkarbeit könnten wir nicht so viele Betroffene und Helfer erreichen.« Netzwerkarbeit am Beispiel der Kinder- und Jugendschutzdienste in Thüringen
Jun.-Prof. Dr. Tobias Franzheld: Kooperation zwischen Polizeibehörden und Jugendämtern. Aufgaben und Zuständigkeiten im Kontext des Kinderschutzes
Dr. Emanuel John: Berufsethische Überlegungen zum Gelingen von Kooperation zum Schutz des Kindeswohls
Im Fokus: Kinder suchtkranker Eltern. NACOA Deutschland
Prof. Dr. Johanna Schröder, Prof. Dr. Peer Briken, Dr. Safiye Tozdan: Sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen durch weibliche Personen
Magdalene Warsewa: Doing Family: Ein Ansatz zur Analyse des komplexen Familienlebens heute – auch und gerade in Zeiten von Corona (Aus der Hochschule)
Sigmar Roll: An der Grenze ist nicht Schluss – Wann und wie deutsches Jugendschutzrecht bei Internetangeboten aus dem Ausland durchgesetzt werden kann (Recht)

Weitere Informationen unter www.kjug-zeitschrift.de

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