Zeitschrift KJug

Neue Ausgabe von KJug 4/2020

Zeitgemäßer Jugendmedienschutz.
Allein wird's keiner machen. Es geht nur übers Team.

KJuG Titel

Das geltende Jugendmedienschutzrecht stammt aus der Zeit vor Facebook, Twitter und Instagram. Es adressiert neben Kino, DVD und Fernsehen die neuen Medien nur am Rand. Dabei hat die Digitalisierung längst so gut wie alle Lebensbereiche durchdrungen und die Medienwelt grundlegend geändert. Es ist also höchste Zeit, das gesetzliche Regelungswerk zum Jugendmedienschutz zu transformieren. Ein Entwurf des Zweiten Gesetzes zur Änderung des Jugendschutzgesetzes wird seit einigen Monaten diskutiert. Zielsetzung der Novellierung des Jugendschutzgesetzes ist es regulatorische Antworten für einen Kinder- und Jugendmedienschutz im 21. Jahrhundert zu geben. Doch bei der konkreten Ausgestaltung des JuSchG scheiden sich die Geister. Welche Änderungen sinnvoll, notwendig, entbehrlich, oder sogar nicht rechtskonform sind, stellen die Autorinnen und Autoren – Vertreterinnen und Vertreter der einschlägigen Institutionen der Medienaufsicht, der Selbstkontrolle und der Medienpädagogik – in der aktuellen Ausgabe von KJug dar. Den Statements vorangestellt ist ein Überblick über die geplanten Änderungen, ihre Reibungspunkte und ihre mögliche Rolle für eine tatsächliche, nachhaltige Modernisierung des komplexen Rechtsbereichs.

Aus dem Inhalt

  • Dr. Stephan Dreyer: Nichts für schwache Nerven?! Wie Bund und Länder den Jugendmedienschutz modernisieren wollen
  • Thomas Salzmann, Dr. Niels Brüggen: Die ZUKUNFTSWERKSTATT der BPjM – Kinder- und Jugendmedienschutz vom Kind aus gedacht
  • Statements: Was kann, soll und muss das (neue) Jugendschutzgesetz leisten?
  • Dr. Wolfgang Kreißig: Gefragt sind kohärente Lösungen für einen zielgerichteten Kinder- und Jugendmedienschutz in Deutschland
  • Stefan Linz: Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung
  • Lorenzo von Petersdorff: Neues JuSchG führt nicht zum Ziel
  • Claudia Mikat: Halt auf halber Stecke: Der Entwurf für ein neues Jugendschutzgesetz wird der Medienkonvergenz nicht gerecht
  • Martin Drechsler: Gemeinsame Regulierung und geteilte Verantwortung
  • Thomas Krüger: Die aktuelle Jugendschutzreform aus kinderrechtlicher Perspektive
  • Dr. Friederike von Gross: Kreatives, kritisches und sicheres Medienhandeln von Kindern und Jugendlichen ermöglichen
  • Elena Frense (Fachbeitrag): Anforderungen an einen zeitgemäßen Jugendmedienschutz aus Perspektive von Kindern und Jugendlichen
  • Sarah Spannruft, Tobias Titt (Aus der Hochschule): Frühkindliche Bildung und digitale Medien. Die Wirksamkeit (fach-)politischer Programme und eine Bestandsaufnahme in Kindertagesstätten in Nordrhein-Westfalen Literaturliste
  • Sigmar Roll (Recht): Wenn schon der Start ins Leben problematisch ist. Inobhutnahme eines Neugeborenen
  • Kristina Winter, Mirja Kuhlencord, Dr. Irene Moor (Aktuelle Studie): HBSC-Studie: Kinder und Jugendliche »im Rausch«? Literaturliste

  • Wenn schon der Start ins Leben problematisch ist. Inobhutnahme eines Neugeborenen
  • VG Wuerzburg_Az._W_3_S_20.894
  • Abkürzungsverzeichnis

 

Das Heft kann zum Preis von € 16,00 bestellt werden.

 

Kein Raum für Mißbrauch

Kein Raum für Missbrauch
Die BAJ unterstützt die Kampagne »Kein Raum für Missbrauch« des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs und deren Zielsetzung für ein gesamtgesellschaftliches Bündnis gegen sexualisierte Gewalt.

zur Kampagne

gefördert durch: