Zeitschrift KJug

Neue Ausgabe von KJug 3/2020

Kinderrechte im Jugendschutz

KJuG Titel

Deutschland hat die UN-Kinderrechtskonvention 1992, zwei Jahre nach in Kraft treten, ratifiziert. Die UN- Kinderrechtskonvention gilt als Maßstab für die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz. Im aktuellen Koalitionsvertrag ist die Verankerung der Kinderrechte ins Grundgesetz ein klar formuliertes Vorhaben. In »Corona-Zeiten«, in denen Kindertagestätten, Schulen und außerschulische Angebote teilweise komplett zum Erliegen gekommen sind, stehen die Rechte von Kindern besonders im Fokus. Im Kinder- und Jugendschutz stehen Kinderrechte immer an erster Stelle: Sei es mit Blick auf die Mediennutzung, Suchtgefährdungen oder sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche. Die Autorinnen und Autoren der Ausgabe 3-2020 von KJug – Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis diskutieren einzelne Artikel der UN-Kinderrechtskonvention vor diesem Hintergrund. Denn, der Kinder- und Jugendschutz denkt die Rechte von Kindern und Jugendlichen immer im Zusammenhang und gleichberechtigt mit dem Schutz vor Gefährdungen.

Aus dem Inhalt

  • Prof. Dr. Sabine Andresen/ Johanna Wilmes: Voraussetzungen für Kinder- und Jugendschutz schaffen. Rechte von Kindern und Jugendlichen anerkennen und etablieren
  • Britta Schülke/ Jelena Wachowski: Kinder haben Rechte – auch in Zeiten der Pandemie
  • Prof. Dr. Daniel Hajok: Teilhabe, Schutz und Förderung auch in der digitalen Welt. Artikel 17 der UN-Kinderrechtskonvention als Ausgangspunkt
  • Sabrina Kolodziej/ Dr. Margareta Müller: Kinderrechte und Prävention von (sexualisierter) Gewalt
  • Boris Brokmeier: Im Fokus: Politische Bildung ist Jugendschutz
  • Andrea Urban (Fachbeitrag): consumo ergo sum – ich konsumiere, also bin ich
  • Kerstin Fricke (Aus der Hochschule): Eltern von Kindern und Jugendlichen mit Autismus-Spektrum-Störung Literaturliste
  • Sigmar Roll (Recht): Risikovermeidung oder -minimierung? Haftungsfragen bei erlebnispädagogischen Angeboten
  • Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß/ Prof. Dr. Barbara Drinck/ Dr. Sabine Wienholz/ Maria Urban/ Lena Lache (Aktuelle Studie): SeBiLe – Sexuelle Bildung für das Lehramt

  • Risikovermeidung oder -minimierung? Haftungsfragen bei erlebnispädagogischen Angeboten
  • OLG München_Az_21_U_2981-18
  • Abkürzungsverzeichnis

 

Das Heft kann zum Preis von € 16,00 bestellt werden.

 

Kein Raum für Mißbrauch

Kein Raum für Missbrauch
Die BAJ unterstützt die Kampagne »Kein Raum für Missbrauch« des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs und deren Zielsetzung für ein gesamtgesellschaftliches Bündnis gegen sexualisierte Gewalt.

zur Kampagne

gefördert durch: