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Kinder- und Jugendschutz

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Prommer, Elizabeth; Linke, Christine; Stüwe, Julia: Is the future equal?

Geschlechterrepräsentationen im Kinderfernsehen

Die Autorinnen stellen Ergebnisse der Studie »Audiovisuelle Diversität? Geschlechterdarstellungen in Film und Fernsehen in Deutschland« der Universität Rostock aus dem Jahr 2017 vor. Mithilfe einer standardisierten Inhaltsanalyse wurden die Figuren des deutschen Kinderfernsehens hinsichtlich der Geschlechtlichkeit, des Typs der Darstellung sowie des Alters untersucht. Im Zentrum der Analyse standen dabei folgende Fragen: Wie präsent sind Mädchen/ Frauen und Jungen/ Männer im Kinderfernsehen?, In welchen Funktionen sind Frauen und Männer sichtbar?, Wie sieht es in den unterschiedlichen Programmsparten aus? Im Beitrag werden die wesentlichen Ergebnisse der Analyse des deutschen Kinderfernsehens für das Jahr 2016 dargestellt: in allen Formaten überwiegen männliche Darsteller/ Figuren/ Moderatoren. Die Ergebnisse der repräsentativen Inhaltsanalyse sind vor dem Hintergrund des Forschungsstands zur Bedeutung medialer Repräsentation im Prozess des Aufwachsens zu betrachten. Kinder sehen in medialen Welten Möglichkeitsräume auch für die eigene Identität und Entwicklung. Daher erfordern die Ergebnisse, die ein völliges Ungleichgewicht und eine Nicht-Sichtbarkeit von Mädchen und Frauen belegen, eine dringende Thematisierung und Problematisierung.

Hrsg: Internationales Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) beim Bayerischen Rundfunk

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In: TELEVIZION
H. 2, , S. 4 -10, 2017, München, Eigenverlag, Ausgabe: 30,
ISSN: 0943-4755
Bezug:
Internationales Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI), Rundfunkplatz 1, 80335 München

BAJ-A-03422 (Einzelartikel)

Letzte Aktualisierung: 03.05.2018

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