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Kinder- und Jugendschutz

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Internationales Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) (Hrsg.): Flucht und Ankommen

Wohl kaum ein Thema hat die Gesellschaft seit 2015 so beschäftigt, mobilisiert, aber auch polarisiert wie die Ankunft von rund 900.000 Geflüchteten in Deutschland. Das stellt Medienmacher/-innen, Pädagog/-innen, aber auch Eltern vor eine besondere Herausforderung, denn Themen von dieser gesellschaftlichen Relevanz gehen an Kindern und Jugendlichen nicht spurlos vorbei. Schon bei den 6-Jährigen hat fast jeder davon gehört bzw. etwas dazu gesehen. Denn fast alles, was Kinder und Jugendliche zu dem Thema wissen, ist medial vermittelt. Entsprechend nehmen sie Bilder mit, bauen sich mit der Berichterstattung und deren spezifischen Tendenzen ihre Vorstellung von der Situation und dem angemessenen Umgang mit dem Thema Geflüchtete. Insbesondere das Fernsehen, so zeigen repräsentative Studien, wurde zum Leitmedium und zur wichtigsten Informationsquelle. Dabei zeigt sich aber auch: Je nachdem, aus welcher Sendung Kinder und Jugendliche ihre Informationen gewannen, verfügen sie über mehr oder weniger Wissen und verbinden mehr oder weniger Ängste mit dem Thema.

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In: TELEVIZION
H. 2, , 2016, München, Eigenverlag, Ausgabe: 29, 67 S. DIN A4
ISSN: 1862-7366
Bezug:
Internationales Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI), Rundfunkplatz 1, 80335 München

BAJ-B-01506 (Print)

Letzte Aktualisierung: 02.08.2017

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