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Kinder- und Jugendschutz

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Mielke, Henning; Gutknecht, Sebastian: Kinder suchtkranker Eltern

Ca. 2,65 Millionen Kinder und Jugendliche wachsen in Familien mit mindestens einem suchtkranken Elternteil auf. Bis zu 6,6 Millionen Kinder leben, laut einer Erhebung des Robert-Koch-Instituts, bei einem Elternteil mit riskantem Alkoholkonsum und davon 4,2 Millionen Kinder bei einem Elternteil mit regelmäßigem Rauschtrinken. Glücksspielsucht, Medikamentensucht und die Abhängigkeit von Crystal Meth betreffen Kinder und Jugendliche ebenfalls. Die Kinder erleben in den Familien körperliche Gewalt, Vernachlässigung oder werden sexuell missbraucht. Sie haben häufiger Schulschwierigkeiten, schwänzen öfter die Schule oder brechen sie ab. Das Risiko, selbst suchtkrank zu werden, ist im Vergleich zu Kindern aus »nicht-süchtigen« Familien bis zu sechsfach erhöht. Eine elterliche Suchterkrankung ist damit ein Risiko für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Mit der Ausgabe 1-2017 liegt eine aktualisierte Version des bereits 2012 erschienen Dossiers vor. Es enthält neben grundlegenden Informationen rechtliche und pädagogische Aspekte, umfangreiche Hinweise auf Literatur, Studien sowie Ansprechpartner.

Hrsg: Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz

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Dossier, Hrsg: Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz
2017, Berlin, Eigenverlag, Ausgabe: 1, 6 S. DIN A4
Bezug:
Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin

BAJ-B-01503 (Print)

Letzte Aktualisierung: 02.08.2017

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