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Kinder- und Jugendschutz

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Evers-Wölk, Michaela; Opielka, Michael: Neue elektronische Medien und Suchtverhalten

Die Mediennutzung im Internetzeitalter bringt für Kinder und Jugendliche offenbar erhebliche Risiken mit sich und führt auch zu Spannungen innerhalb der Familien. Das geht aus dem Bericht (18/8604) des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technologiefolgenabschätzung zum Thema Mediensucht hervor. Die zunehmende Durchdringung des täglichen Lebens mit elektronischen Medien und der individuelle Medienkonsum bringen demnach für die frühkindliche Entwicklung diverse Gefährdungspotenziale mit sich. Als solche gälten etwa ein erhöhtes Risiko für Entwicklungsverzögerungen, sprachliche Defizite, Aufmerksamkeitsstörungen, verminderte Gedächtnis- und Schulleistungen, Schlafprobleme und eine "niedrige emotionale Reaktivität", heißt es in dem Bericht. In Familien und Schulen mangele es häufig an gemeinsamen medienbezogenen Selbst-, Sozial- und Sacherfahrungen. Auch bestehe keine Klarheit darüber, welches Nutzungsverhalten in welchem Alter normal, gesund oder aus medienpädagogischen Gründen ratsam sei. Es mangele zugleich an langfristig ausgerichteten Wirkungsstudien zur Mediennutzungs- und Suchtforschung.

Hrsg: Deutscher Bundestag

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TAB-Arbeitsbericht,
2016, Berlin, Eigenverlag, Ausgabe: Nr. 166, DIN-A4, 133 S.
Bezug:
Deutscher Bundestag

BAJ-B-01480 (Print)

Letzte Aktualisierung: 28.07.2016

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