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Kinder- und Jugendschutz

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Hayer, Tobias; Brosowski, Tim: Evaluation des Browsergames „Spielfieber“: Akzeptanz, Effekte und Potential

Endbericht

Um Jugendliche für die Suchtgefahren von Glücksspielen zu sensibilisieren, hat die Aktion Jugendschutz Bayern das interaktive Browsergame „Spielfieber“ entwickelt, im November 2012 online veröffentlicht und im Sommer 2014 evaluiert. Dieses „Serious Game“ – finanziert durch die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern – wurde seither mehr als 100.000 Mal mit einer durchschnittlichen Spieldauer von 15 Minuten gespielt. Mit dem „Endbericht zur Evaluation des Browsergames Spielfieber: Akzeptanz, Effekte und Potential“ liegt sowohl in Deutschland als auch international eine der wenigen wissenschaftlichen Untersuchungen von verhaltenspräventiven Maßnahmen im Bereich der Glücksspielsuchtprävention vor. Spielfieber fördert demnach die kritische Einstellung von Jugendlichen gegenüber Glücksspielen. Auch die These, dass ein Spiel, das Glücksspiele in den Fokus rückt, erst recht auf Glücksspiele neugierig machen könnte, wurde durch die Studie eindeutig widerlegt: 94 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Interesse an Glücksspielen durch Spielfieber nicht gesteigert worden sei. Die Jugendlichen werden mit Spielfieber dort angesprochen, wo sie sich im Alltag häufig aufhalten – im Internet. Somit ist dies ein wichtiger Beitrag und eine sehr gute Ergänzung zu den herkömmlichen Präventionsmaßnahmen. Spielfieber ist unter www.spielfieber.net und auch im sozialen Netzwerk von Facebook spielbar.

Hrsg: Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e.V.

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2014, München, Eigenverlag, 52 S. DIN A4
Bezug:
Aktion Jugendschutz Bayern e.V., Fasaneriestr. 17, 80636 München

BAJ-B-01434 (Print)

Letzte Aktualisierung: 02.04.2015

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