Publikationen

Jugendschutz geht zur Schule! – Kinder- und Jugendschutz als Aufgabe der Schulsozialarbeit

Publikation

Die Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule ist gesetzlich vorgesehen (§ 81 SGB VIII) und in vielen Handlungsfeldern schon gewachsene Praxis. Schulsozialarbeit ist eine besonders geeignete Form dieser Kooperation. Schulsozialarbeiterinnen und -sozialarbeiter sehen sich im Rahmen ihres sozialpädagogischen Handelns immer wieder mit jugendschutzrelevanten Themen/Problemen konfrontiert – dabei sind sowohl Prävention als auch Intervention gefragt.
In der Publikation wird die (erfolgreiche) Kooperation der beiden Akteure Jugendschutz und Jugend- bzw. Schulsozialarbeit in den verschiedenen Handlungsfeldern thematisiert. Ziel der Beiträge ist es, die Kooperation zu befördern und die Akteure zu vernetzen und in Austausch zu bringen.

Aus dem Inhalt:

  • Prof. Dr. Nicole Pötter : Kinder- und Jugendschutz als Aufgabe der Schulsozialarbeit
  • Prof. Dr. Anke Spies/Katja Knapp: Schulsozialarbeit und erzieherischer Kinder- und Jugendschutz – Herausforderungen und Perspektiven in der Kooperation und Vernetzung
  • Prof. Dr. Andreas Lange: Schulsozialarbeit in der spät-modernen radikalisierten Gesellschaft: Beiträge der Soziologie
  • Stephanie Haupt / Prof. Dr. Nicole Ermel: Junge Menschen stärken – wie erzieherischer Kinder- und Jugendschutz und schulische Präventionsarbeit gemeinsam gelingen
  • Klaus Umbach: Zielgruppen von Schul- und Jugendsozialarbeit im Fokus des Kinder-und Jugendschutzes
  • Thomas A. Fischer: Schulsozialarbeit – Neue Wege und Perspektiven für die Kinder- und Jugendkriminalitäts-prävention
  • Lydia Schönecker / Dr. Thomas Meysen: Schutzauftrag nach § 4 KKG in der Schule
  • Prof. Dr. Susanne Dern / Prof. Dr. Regine Morys / Prof. Dr. Bettina Müller: Bearbeitung und Vermeidung von Diskriminierung. Eine Aufgabe von Schule und Schulsozialarbeit –
  • Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt »SalsA«
  • Dr. Daniel Hajok / Peter Siebert / Sven Kruppik: Digital Na(t)ives. Ein Projekt macht Schule!
  • Ingo Weidenkaff / Pia Conrady: Der Jugendschutzparcours stop & go. Jugendschutz in aller Munde

Berlin 2016. 164 Seiten, Paperback DIN-A5. EUR 10,-. ISBN 978-3-00-055461-2 Hier bestellen

Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, material@bag-jugendschutz.de

No Hate Speech. Gegen Hass im Internet – KJug 1/2017

PublikationDie Alltagssprache von Jugendlichen ist oftmals ruppig, zynisch und gewollt abwertend, aber Beleidigungen, Hetze und Bedrohungen, die vorrangig (anonym) in Internetforen oder auf Facebook gegen Personen, die aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer (vermeintlichen) Herkunft, ihrer Religion, ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung, einer bestimmten Gruppe zugeschrieben werden, gehen weit darüber hinaus. Hate Speech ist (digitale) gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.
Pädagogische Fachkräfte müssen sich immer häufiger mit diesem Phänomen auseinandersetzen. Neben Interventionen in konkreten Situationen, sollten sie auch präventiv reagieren (können). Die Autorinnen und Autoren der Ausgabe 1-2017 von KJug bieten in ihren Beiträgen Informationen und Handlungsempfehlungen, um u.a. Gegenstrategien in der politischen Bildung und der Medienkompetenzförderung zu entwickeln.

Beiträge zum Thema:
Dr. Daniel Hajok: Hate Speech. Mit Hassreden in eine neue Kommunikationskultur?

Matthias Felling, Nora Fritzsche: Hass im Netz. Hate Speech als Herausforderung für die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen

Christina Dinar: Flüchtlingsfeindlichkeit im Netz: Wie kann Gegenrede in die pädagogische Praxis übersetzt werden?

Dana Buchzik, Sami Rauscher: Kontern statt schweigen. Die No Hate Speech-Kampagne des Europarats empowert Betroffene von Hass im Netz

Anja Puneßen: Hate Speech / Rechtsfragen

Weitere Beiträge:

Dr. Daniela Piontek, Tessa-Virginia Hannemann (Fachbeitrag): Neue psychoaktive Substanzen – ein Überblick

Malte Mühlsteff (Aus der Hochschule): Zur Konstruktion des Flüchtlingsbildes in der lokalen Medienberichterstattung am Beispiel Hamburgs

Sigmar Roll (Recht und Rechtsprechung): Cybermobbing – Was tun, wenn die Täter immer jünger werden?

Anja Puneßen (Die Jugendschutzfrage): Handykauf & Co. Was dürfen Kinder eigentlich wirklich von ihrem Taschengeld kaufen?

Carolin Hoch (Die aktuelle Studie): Straßenjugendliche in Deutschland

Der Ausgabe 1-2017 liegt darüber hinaus das Dossier »Medienpädagogische Elternarbeit in einer mediatisierten Gesellschaft« bei, in dem Angebote der Landesstellen/Landesarbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendschutz dargestellt werden, die sich unmittelbar an Eltern richten, wie beispielsweise ELTERNTALK, aber auch Angebote, die sich an pädagogische Fachkräfte in Jugendarbeit, Erziehungsberatung, Jugendhilfe und Schule richten wie z.B. der Eltern-Medien-Trainer.

Hier bestellen

Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, material@bag-jugendschutz.de

Dossier 2/2016 »Medienpädagogische Elternarbeit in einer mediatisierten Gesellschaft«

Publikation

Angebote der Landes(arbeits)stellen für Kinder- und Jugendschutz

(Elterliche) Medienerziehung basiert auf Informationen und Hilfestellungen zum Umgang mit den medialen Lebenswelten, in denen Kinder und Jugendliche heute aufwachsen. Die Landes(arbeits)stellen für Kinder- und Jugendschutz widmen sich seit vielen Jahren sowohl dem gesetzlichen Jugendmedienschutz (z.B. in Form von Altersfreigaben von Filmen und Computerspielen, Indizierungen jugendgefährdender Medieninhalte) als auch dem erzieherischen Jugendmedienschutz u.a. in Form von Projekten zu Förderung der Medienkompetenz. Im Dossier werden Angebote vorgestellt, die sich unmittelbar an Eltern richten, wie beispielsweise ELTERNTALK, aber auch Angebote, die sich an pädagogische Fachkräfte in Jugendarbeit, Erziehungsberatung, Jugendhilfe und Schule richten wie z.B. der Eltern-Medien-Trainer. Darüber hinaus werden Hinweise auf relevante Publikationen und aktuelle Studien gegeben.

 

Download PDF-Datei Dossier »Medienpädagogische Elternarbeit in einer mediatisierten Gesellschaft« Hier bestellen

Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, material@bag-jugendschutz.de

E-Zigarette und E-Shisha – neue Regelung im § 10 JuSchG – Stop unter 18

Publikation

Rauchverbot für Minderjährige. Auch E-Zigaretten und E-Shishas erfasst

Seit dem 01.04.2016 gelten für E-Zigaretten und E-Shishas die gleichen Verbreitungsverbote wie bei »herkömmlichen« Tabakerzeugnissen. Das bedeutet, dass diese Artikel nicht mehr an Kinder und Jugendliche abgegeben werden dürfen. Zudem ist ihnen der Konsum in der Öffentlichkeit untersagt. Diese Neuregelung gilt für E-Zigaretten bzw. E-Shishas auch dann, wenn diese kein Nikotin enthalten.

Das Abgabeverbot des § 10 JuSchG betrifft sämtliche Gewerbetreibende, Aufsteller von Automaten und den gesamten Handel. Auch die Abgabe über den Weg des Versandhandels bzw. des Online-Handels darf ausschließlich an Erwachsene erfolgen. Alle Gewerbetreibenden müssen die Volljährigkeit ihrer Kundinnen und Kunden überprüfen.

 

Plakate und Flyer sind kostenlos (zzgl. Versandkosten) über das Bestellformular erhältlich.

 

Hier bestellen

Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, material@bag-jugendschutz.de

Thema – Nikotin

Publikation

»Durchblick. Informationen zum Jugendschutz«

Der Ordner »Durchblick. Informationen zum Jugendschutz« ist um eine Broschüre zum Thema »Nikotin« erweitert worden. In der Broschüre, die von Prof. Dr. Anneke Bühler von der Hochschule Kempten erarbeitet wurde, stehen die Aspekte Tabakprävention im Jugendschutz, Nutzung von Shisha und E-Zigaretten, Motive und gesundheitliche Folgen des Rauchens sowie die Frage »Wer darf was, ab wann rauchen?« im Mittelpunkt.

Hier bestellen

Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, material@bag-jugendschutz.de

»Durchblick. Informationen zum Jugendschutz«

PublikationDer Kinder- und Jugendschutz in Deutschland ist ein vielfältiges Konstrukt aus rechtlichen Regelungen, erzieherischen Aspekten und strukturellen Maßnahmen. Diese Vielfalt zu durchschauen und zu verstehen ist nicht immer einfach. Fachkräfte aus Jugendhilfe und Schule müssen sich im Rahmen ihrer Tätigkeiten immer wieder damit auseinandersetzen. Sei es, dass die von ihnen betreuten Jugendlichen Alkohol konsumieren oder rauchen, gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Kindern und Jugendlichen passieren, oder diese für sie ungeeignete Medieninhalte konsumieren. Lehrerinnen und Lehrer, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter sowie generell Fachkräfte aus der Jugend(sozial)arbeit wenden sich in diesen Fällen an die Landesstellen für Kinder- und Jugendschutz oder die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz.

Dies war einer der Gründe für die Entwicklung der neuen Publikation »Durchblick. Informationen zum Jugendschutz«. Der Ordner enthält sechs Arbeitshefte zu den Themenfeldern Jugendschutz, Jugendschutzrecht, Jugend und Alkohol, Medien/Jugendmedienschutz/ Förderung der Medienkompetenz sowie eine Übersicht der wichtigsten Adressen/Ansprechpartner und ein Glossar mit ausgewählten Grundbegriffen aus dem Spektrum des Kinder- und Jugendschutzes.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz will mit der Handreichung eine praxisorientierte Einführung zum Thema Jugendschutz geben, Themenschwerpunkte und Handlungsoptionen aufzeigen, Ziele, Motive und Begründungen eines zeitgemäßen Kinder- und Jugendschutzes darstellen sowie die Strukturen, Organisationen und Zuständigkeiten erläutern. Zielsetzung dabei ist neben der Vermittlung von Wissen über den Kinder- und Jugendschutz, die Unterstützung der Praxis und die Anregung zur Reflexion.

Unabhängig von konkreten Gefährdungsannahmen ist es ein Hauptanliegen des Jugendschutzes, Kinder und Jugendliche durch Erziehung in ihrer Identität(sentwicklung) zu stärken. Damit sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, dass junge Menschen mit ihren eigenen Kompetenzen gesellschaftlichen Prozessen kritisch und mit Distanz begegnen.

»Durchblick. Informationen zum Jugendschutz« ist kostenlos erhältlich (zzgl. Versandpauschale).

Hier bestellen

Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, material@bag-jugendschutz.de

Kein Raum für Mißbrauch

Kein Raum für Missbrauch
Die BAJ unterstützt die Kampagne »Kein Raum für Missbrauch« des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs und deren Zielsetzung für ein gesamtgesellschaftliches Bündnis gegen sexualisierte Gewalt.

zur Kampagne

gefördert durch: