Publikationen

Ritzen Schnippeln Cutten - Selbstverletzendes Verhalten Jugendlicher – KJug 1/2018

PublikationSelbstverletzendes Verhalten durch Ritzen der Haut an Armen und Beinen ist kein neues Thema, aber durch die Darstellung in den sozialen Netzwerken hat sich der Fokus verschoben. Konnte man früher diese Art der Selbstverletzung nur gelegentlich unmittelbar sehen, werden heutzutage ganze Internetseiten und Foren mit Bildern und Anleitungen zur Selbstverletzung gefüllt. Doch wieso fügen sich junge Menschen solche Verletzungen zu?
In einer ersten Studie »#Ritzen – Selbstverletzung bei Instagram« der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Ulm wurden jetzt die Darstellung des Ausmaßes und die Auswirkungen von Bildern in einem sozialen Netzwerk untersucht. Doch Selbstverletzungen stehen nicht nur für individuelles Leid(en), sie müssen auch unter kulturell-gesellschaftlichen Aspekten betrachtet und eingeordnet werden. Andere Formen der sogenannten Body-Modifikation wie Tattoos, Piercings und Schönheitsoperationen sind mittlerweile akzeptiert(er), deuten aber dennoch, genau wie Ritzen und andere Formen der Selbstverletzung auf gesellschaftliche Veränderungen im Umgang mit dem Körper hin.
Schulen, die Jugendhilfe und alle diejenigen, die mit Jugendlichen arbeiten müssen für Formen nicht-suizidalen selbstverletzenden Verhaltens (NSSV) sensibilisiert werden. Die Autorinnen und Autoren tragen mit ihren Beiträgen in der aktuellen Ausgabe von KJug hierzu bei.

Aus dem Inhalt:

  • Prof. Dr. Katharina Liebsch: »Ritzen« im Zeitalter der gesellschaftlichen Verfügbarkeit des Körpers
  • #Ritzen: Nicht-Suizidales Selbstverletzendes Verhalten (NSSV) bei Instagram (Kurzzusammenfassung)
  • Selbstverletzendes Verhalten (SVV) im Internet. Erkenntnisse aus den Recherchen bei jugendschutz.net – Ein Interview mit Katja Rauchfuß, Referatsleiterin und Expertin für selbstgefährdende Inhalte im Netz bei jugendschutz.net
  • Dr. Rebecca C. Brown: Projekt 4S - Schulen Stark machen gegen Suizidalität und Selbstverletzendes Verhalten
  • Dr. Niels Brüggen, Stephan Dreyer, Marius Drosselmeier, Christa Gebel, Prof. Dr. Uwe Hasebrink, Marcel Rechlitz: Jugendmedienschutzindex: Der Umgang mit onlinebezogenen Risiken
  • Sabine Schilcher: Ombudsstellen in der Kinder- und Jugendhilfe
  • Sigmar Roll: Unterschiede zwischen kommerziell und gemeinnützig veranstalteten Jugendreisen

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Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, material@bag-jugendschutz.de

Thema: Jugendschutzrecht-Feiern und Veranstaltungen

Erweiterung zum Materialordner »Durchblick. Informationen zum Jugendschutz«

PublikationIm Kinder- und Jugendschutz richtet sich die Aufmerksamkeit unter anderem auf Orte, Veranstaltungen und Gelegenheiten, bei denen Gefährdungen auftreten oder die spezifischen Schutzrechte junger Menschen verletzt werden könnten. In der Arbeitshilfe sind Informationen zu Festen, Feiern und Veranstaltungen zusammengestellt, die für Veranstalter sowie die beteiligten Behörden (Jugendamt, Ordnungsamt) wichtig sind. Grundlage sind Ergebnisse eines Rechercheprojektes, in den geklärt werden sollte, wie Jugendämter und Ordnungsbehörden mit der Regulierung von Veranstaltungen (gemäß § 7 Jugendschutzgesetz) umgehen.


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Thema – Sexualisierte Gewalt

Erweiterung zum Materialordner »Durchblick. Informationen zum Jugendschutz«

PublikationDas Thema Prävention von sexualisierter Gewalt gegen Mädchen und Jungen ist schon seit vielen Jahren im Fokus des Kinder- und Jugendschutzes. Mit der vorliegenden Broschüre wird pädagogischen Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Schule ein komprimierter Überblick über verschiedene Aspekte des Themas gegeben und damit eine Basis für die Weiterarbeit im pädagogischen Alltag geschaffen. Nach einem Grundlagenkapitel mit Fakten zur Thematik werden Möglichkeiten der Prävention aufgezeigt. Sexualpädagogik, Präventionsarbeit und die Interventionsmaßnahmen sowie aktuelle Fragen aus dem Bereich der digitalen Medien (Sexting, Grooming) werden ebenso thematisiert wie Inklusion, Schule und die Aufgaben von Leitungskräften.

Die Broschüren sind Teil einer Handreichung, die in Form eines Ordners mit verschiedenen Broschüren veröffentlicht wurde. Der Ordner »Durchblick. Informationen zum Jugendschutz« enthält Broschüren zu den Themenfeldern Jugendschutz, Jugendschutzrecht, Jugend und Alkohol, Medien/ Jugendmedienschutz/ Förderung der Medienkompetenz, Nikotin, eine Übersicht der wichtigsten Adressen/ Ansprechpartner und ein Glossar mit ausgewählten Grundbegriffen aus dem Spektrum des Kinder- und Jugendschutzes. Zielgruppe der Handreichung sind Praktikerinnen und Praktiker in Jugendarbeit, Schule und Schulsozialarbeit, die damit einen umfassenden Überblick über die aktuellen und grundsätzlichen Themen des Kinder- und Jugendschutzes erhalten.

 

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Gesundheitsförderung im Kindes- und Jugendalter – KJug 4/2017

Publikation

»Gesund aufwachsen« lautet eines der nationalen Gesundheitsziele. Gesundheit wird in diesem Zusammenhang ganzheitlich, als körperliche, psychische und soziale Gesundheit verstanden. Im Rahmen dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe ist auch die Kinder- und Jugendhilfe (auf)gefordert, Gesundheitsförderung als fachlichen Standard zu etablieren. Dass Gesundheitsförderung weit mehr ist als Prävention, machen die Autorinnen und Autoren der Ausgabe 4-2017 von KJug – Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis deutlich. Sie werfen Schlaglichter auf Perspektiven und Chancen der Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen und benennen die damit verbundenen gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen. In Zeiten mangelnder finanzieller und zeitlicher Ressourcen wird der Stellenwert der Vernetzung ausdrücklich herausgestellt. In einem weiteren Fachbeitrag wird darüber berichtet, wie Kinderschutzkonzepte im Klinikalltag aussehen können und mit welchen methodischen Besonderheiten ein Schutzkonzept in einer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie etabliert werden kann (und muss). Konkret wird die Entwicklung des »Lüneburger Schutzkonzeptes« in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Psychiatrischen Klinik Lüneburg dargestellt.

Aus dem Inhalt

  • Thomas Altgeld: Gesund aufwachsen – eine zentrale Herausforderung für die ganze Gesellschaft
  • Christina Kruse, Dr. Antje Richter-Kornweitz: Kommunale Präventionsketten: Mehr Teilhabe für Kinder durch Strategieentwicklung und Strukturbildung
  • Dr. Claudia Lampert: Unterhaltsam, interaktiv, gesundheitsfördernd? Potenziale und Grenzen digitaler Gesundheitsangebote für Kinder und Jugendliche
  • Christa Niemeier, Irma Wijnvoord: Gesundheitsrisiko Suchtfamilie – Prävention durch Kooperation. Bericht zum Projekt »Schulterschluss« in Baden-Württemberg
  • Marco Stürmer: Schulterschluss – Für Kinder und Jugendliche in suchtbelasteten Familien. Die Projektadaption im Bundesland Bayern
  • Dr. Rita Horvay, Dr. Alexander Naumann: Kinderschutz im medizinischen Fachgebiet Kinder- und Jugendpsychiatrie. Die Etablierung eines Schutzkonzeptes in einer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie (Fachbeitrag)
  • Sandra Hiermeier: Synthetische Cannabinoide – Herausforderungen für die Suchtprävention mit Jugendlichen (Aus der Hochschule) Literaturliste
  • Sigmar Roll: Auf der Suche nach Ausgewogenheit im Spannungsverhältnis von Rundfunkfreiheit und Jugendschutz (Recht und Rechtsprechung)


Als Beilage findet sich das aktualisierte Dossier zum Thema »Computerspiele. Kinder- und Jugendschutz durch gesetzliche Altersfreigaben«, in dem u.a. Ausführungen zum aktuellen Stand der gesetzlichen Regelungen in Bezug auf die Altersfreigaben enthalten sind sowie die Prüfpraxis der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) und die Prüfkriterien in Bezug auf Computerspiele erläutert werden.

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Dossier 2/2017 »Computerspiele« – aktualisierte Neuauflage

Kinder- und Jugendschutz durch gesetzliche Altersfreigaben

PublikationDas Dossier »Computerspiele. Kinder- und Jugendschutz durch gesetzliche Altersfreigaben« liegt in einer aktualisierten und erweiterten Neuauflage vor. Neben Ausführungen zum aktuellen Stand der gesetzlichen Regelungen in Bezug auf die Altersfreigaben, wird die Prüfpraxis der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) dargestellt und die Prüfkriterien in Bezug auf Computerspiele erläutert. Darüber hinaus werden pädagogische Empfehlungen für Eltern zu Kauf und Umgang mit Computerspielen gegeben. Ein Serviceteil mit Literaturhinweisen, einem Glossar und Ansprechpartnern runden die 6-seitige Publikation ab.

Download PDF-Datei Dossier »Computerspiele. Kinder- und Jugendschutz durch gesetzliche Altersfreigaben«

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Jugend(liche) im Blick des 15. Kinder- und Jugendberichts – KJug 3/2017

Publikation

»Zwischen Freiräumen, Familie, Ganztagsschule und virtuellen Welten – Persönlichkeitsentwicklung und Bildungsanspruch im Jugendalter«, so lautet der Titel des im Februar vorgelegten 15. Kinder- und Jugendberichtes. Die Bundesregierung kommt damit ihrer Verpflichtung gemäß § 84 Sozialgesetzbuch (SGB) VIII nach, einmal in jeder Legislaturperiode »einen Bericht über die Lage junger Menschen und die Bestrebungen und Leistungen der Jugendhilfe« vorzulegen.
In der Ausgabe 3-2017 von KJug – Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis stellen Expertinnen und Experten aus den Reihen der Sachverständigenkommission des 15. Kinder- und Jugendberichts und des Deutschen Jugendinstitutes einzelne Aspekte vor und geben damit Einblick in den 15. Kinder- und Jugendbericht. Dabei werden die fachlichen Herausforderungen, mit denen sich die Kinder- und Jugendhilfe auseinandersetzen muss, treffend benannt.
Parallel zum Kinder- und Jugendbericht wurde auch eine Jugendbroschüre erarbeitet. Damit sollen insbesondere Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Themen der Studie nahe gebracht werden. Redaktionsleiterin Sophie Hubbe von der Jugendpresse Deutschland gibt Einblicke in die Arbeit und Ansichten des jugendlichen Expertenteams.

Aus dem Inhalt:

  • Dr. Sabrina Hoops / Dr. Christian Lüders / Dr. Liane Pluto: Jugend als sozial- und ordnungspolitisches Projekt. Der 15. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung
  • Prof. Dr. Angela Tillmann: Jugend ermöglichen – in einer digital-vernetzten Welt
  • Die Lebensphase Jugend im Fokus – Fragen an Dr. Christian Lüders
  • Die Jugendbroschüre »Jugend ermöglichen« – Ein junger Blick auf den 15. Kinder- und Jugendbericht – Olaf Schütte im Gespräch mit Sophie Hubbe
  • Prof. em. Dr. Bruno W. Nikles: Jugendschutz in den Kinder- und Jugendberichten. Eine kommentierende Spurensuche
  • Anna Richters (Aus der Hochschule): Empirische Perspektiven auf den Zusammenhang zwischen dem Verständnis sexualisierter Gewalt und dem Verständnis von Institutionellen Schutzkonzepten
  • Sigmar Roll (Recht und Rechtsprechung): Wieviel Profis braucht das Kind? Mitarbeiteranforderungen für eine Ferienbetreuung
  • Anja Puneßen (Die Jugendschutzfrage): Muss ich mein Kind verpetzen?

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Dossier 1/2017 »Kinder suchtkranker Eltern«

PublikationNicht zuletzt durch die Jahrestagung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung sind Kinder suchtkranker Eltern wieder in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Immerhin geht man davon aus, dass ca. 2,65 Millionen Kinder und Jugendliche in Familien mit mindestens einem suchtkranken Elternteil aufwachsen. Aber auch unterhalb der Schwelle zur Sucht wird in deutschen Familien zu viel Alkohol getrunken. Eine Erhebung des Robert-Koch-Instituts hat ergeben, dass bis zu 6,6 Millionen Kinder bei einem Elternteil mit riskantem Alkoholkonsum und davon 4,2 Millionen Kinder bei einem Elternteil mit regelmäßigem Rauschtrinken leben. Und auch die Glücksspielsucht, Medikamentensucht und die Abhängigkeit von Crystal Meth eines Elternteils betreffen Kinder und Jugendliche.
Der Kinder- und Jugendschutz hat sich in den vergangenen Jahren mit der Problematik auseinandergesetzt. Denn diese Kinder erleben in den Familien körperliche Gewalt, Vernachlässigung oder werden sexuell missbraucht. Sie haben häufiger Schulschwierigkeiten, schwänzen öfter die Schule oder brechen sie ab. Das Risiko dieser Kinder, selbst suchtkrank zu werden, ist im Vergleich zu Kindern aus »nichtsüchtigen« Familien bis zu sechsfach erhöht. Eine elterliche Suchterkrankung ist eines der zentralen Risiken für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Die Prävention ist deshalb gefragt!
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz hat das Dossier »Kinder suchtkranker Eltern«, das erstmals 2012 erschienen ist, erneut von Henning Mielke, Geschäftsführer von NACOA Deutschland, der Interessenvertretung für Kinder aus Suchtfamilien e.V., überarbeiten lassen. Mit der Ausgabe 1-2017 liegt nunmehr eine aktualisierte Version vor, die neben grundlegenden Informationen auch auf rechtliche und pädagogische Aspekte eingeht und umfangreiche Hinweise auf Literatur, Studien sowie Ansprechpartner enthält.

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Kein Raum für Mißbrauch

Kein Raum für Missbrauch
Die BAJ unterstützt die Kampagne »Kein Raum für Missbrauch« des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs und deren Zielsetzung für ein gesamtgesellschaftliches Bündnis gegen sexualisierte Gewalt.

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