Aktuelles

Pressemitteilungen

6/ 23. Juni 2017

Kinder suchtkranker Eltern
Dossier 1/2017 der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz

Nicht zuletzt durch die Jahrestagung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung sind Kinder suchtkranker Eltern wieder in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Immerhin geht man davon aus, dass ca. 2,65 Millionen Kinder und Jugendliche in Familien mit mindestens einem suchtkranken Elternteil aufwachsen. Aber auch unterhalb der Schwelle zur Sucht wird in deutschen Familien zu viel Alkohol getrunken. Eine Erhebung des Robert-Koch-Instituts hat ergeben, dass bis zu 6,6 Millionen Kinder bei einem Elternteil mit riskantem Alkoholkonsum und davon 4,2 Millionen Kinder bei einem Elternteil mit regelmäßigem Rauschtrinken leben. Und auch die Glücksspielsucht, Medikamentensucht und die Abhängigkeit von Crystal Meth eines Elternteils betreffen Kinder und Jugendliche.
Der Kinder- und Jugendschutz hat sich in den vergangenen Jahren mit der Problematik auseinandergesetzt. Denn diese Kinder erleben in den Familien körperliche Gewalt, Vernachlässigung oder werden sexuell missbraucht. Sie haben häufiger Schulschwierigkeiten, schwänzen öfter die Schule oder brechen sie ab. Das Risiko dieser Kinder, selbst suchtkrank zu werden, ist im Vergleich zu Kindern aus »nichtsüchtigen« Familien bis zu sechsfach erhöht. Eine elterliche Suchterkrankung ist eines der zentralen Risiken für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Die Prävention ist deshalb gefragt!
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz hat das Dossier »Kinder suchtkranker Eltern«, das erstmals 2012 erschienen ist, erneut von Henning Mielke, Geschäftsführer von NACOA Deutschland, der Interessenvertretung für Kinder aus Suchtfamilien e.V., überarbeiten lassen. Mit der Ausgabe 1-2017 liegt nunmehr eine aktualisierte Version vor, die neben grundlegenden Informationen auch auf rechtliche und pädagogische Aspekte eingeht und umfangreiche Hinweise auf Literatur, Studien sowie Ansprechpartner enthält.

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5/ 23. Juni 2017

Jugend(liche) im Blick des 15. Kinder- und Jugendberichts
Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis – KJug 3/2017

»Zwischen Freiräumen, Familie, Ganztagsschule und virtuellen Welten – Persönlichkeitsentwicklung und Bildungsanspruch im Jugendalter«, so lautet der Titel des im Februar vorgelegten 15. Kinder- und Jugendberichtes. Die Bundesregierung kommt damit ihrer Verpflichtung gemäß § 84 Sozialgesetzbuch (SGB) VIII nach, einmal in jeder Legislaturperiode »einen Bericht über die Lage junger Menschen und die Bestrebungen und Leistungen der Jugendhilfe« vorzulegen.
In der Ausgabe 3-2017 von KJug – Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis stellen Expertinnen und Experten aus den Reihen der Sachverständigenkommission des 15. Kinder- und Jugendberichts und des Deutschen Jugendinstitutes einzelne Aspekte vor und geben damit Einblick in den 15. Kinder- und Jugendbericht. Dabei werden die fachlichen Herausforderungen, mit denen sich die Kinder- und Jugendhilfe auseinandersetzen muss, treffend benannt.
Parallel zum Kinder- und Jugendbericht wurde auch eine Jugendbroschüre erarbeitet. Damit sollen insbesondere Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Themen der Studie nahe gebracht werden. Redaktionsleiterin Sophie Hubbe von der Jugendpresse Deutschland gibt Einblicke in die Arbeit und Ansichten des jugendlichen Expertenteams.

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4/ 31. März 2017

»Prävention gelingt nur gemeinsam!«

»Prävention gelingt nur gemeinsam!« dies ist eines der Ergebnisse der Fachforums »Prävention sexualisierter Gewalt. Anforderungen und Herausforderungen an Fachkräfte und Institutionen«, das am 28. März im Rahmen des 16. Deutschen Jugendhilfetages in Düsseldorf stattfand.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ) und die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e.V. (DGfPI) hatten erstmals gemeinsam zu dieser Veranstaltung geladen. Mit ca. 100 interessierten Fachkräften diskutierten im Rahmen des Fachforums »Prävention sexualisierter Gewalt – Anforderungen und Herausforderungen an Fachkräfte und Institutionen« die Frage, wie Mädchen und Jungen vor sexualisierter Gewalt und den Folgen von sexualisierter Gewalt zu schützen sind.
Im Fachforum wurden aktuelle Herausforderungen, wie die Entwicklung individueller Schutzkonzepte sowie Rahmenbedingungen und Kriterien für Qualität in der Präventionsarbeit benannt und diskutiert. Darüber hinaus wurden konkrete Präventionsmaßnahmen in Vereinen und Verbänden vorgestellt. Die Möglichkeiten theaterpädagogischer Präventionsarbeit stellten Schauspielerinnen und Schauspieler der theaterpädagogischen werkstatt Osnabrück anschaulich in einzelnen szenischen Darstellungen vor. Jun.Prof. Dr. Martin Wazlawik von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster verwies auf die Notwendigkeit eines interdisziplinären Dialogs zwischen Wissenschaft und Praxis.
Einig war man sich, dass die gesamtgesellschaftliche Aufgabe der Prävention sexualisierter Gewalt nicht nur von Familien zu bewältigen ist, auch Erziehungs- und Bildungseinrichtungen sind immer stärker gefordert, mit institutionellen Schutzkonzepten und gut ausgebildeten Fachkräften das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen ein Stück sicherer und gelingender zu machen.

 

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) setzt sich für die Rechte und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen ein, vertritt ihre Interessen in der Öffentlichkeit und regt Maßnahmen des Kinder- und Jugendschutzes an. Sie klärt über die aktuellen Gesetze und Vorschriften auf, informiert Fachkräfte in Schulen, Kindergärten und Jugendhilfeeinrichtungen, führt öffentliche Kampagnen durch und begleitet so aktiv den gesellschaftlichen und politischen Wandel in allen Fragen des Kinder- und Jugendschutzes.
Die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e.V. (DGfPI) hat sich zum Ziel gesetzt, aktiv für eine Verbesserung des Kinderschutzes einzutreten. Die DGfPI bietet ein Forum für Angehörige aller Berufsgruppen, die in ihrer alltäglichen Arbeit mit den verschiedenen Formen von Kindesmisshandlung und -vernachlässigung Verantwortung tragen und mit den Betroffenen sowie deren Familien arbeiten. Dazu zählen Fachkräfte aus allen Bereichen der Sozialarbeit, Pädagogik, Polizei, Justiz, Gerichts- und Bewährungshilfe, Medizin, Therapie und Beratung sowie aus Lehre und Wissenschaft.

3/ 24. März 2017

Sichere Orte! Schutzkonzepte zur Prävention (und Intervention) bei sexualisierter Gewalt
Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis – KJug 2/2017

Eltern tragen Sorge für ein gutes und gesundes Aufwachsen ihrer Kinder. Aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in pädagogischen Einrichtungen und Schulen übernehmen Verantwortung für eine gelingende Entwicklung junger Menschen. Der Schutz vor sexualisierter Gewalt gehört dazu.
Institutionelle Schutzkonzepte sollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dabei helfen, sexualisierte Übergriffe in Einrichtungen zu erschweren, zu reduzieren oder möglichst ganz zu verhindern. Damit tragen sie dazu bei, die Funktion von Einrichtungen als Schutz- und Kompetenzraum aufrechtzuerhalten oder wiederherzustellen. Einerseits soll durch die Schutzkonzepte gewährleistet werden, dass die Einrichtungen nicht selbst zum ›Ort‹ sexualisierter Gewalt werden und andererseits, dass Kinder und Jugendliche, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind, qualifizierte Hilfe erhalten. Dabei geht es bei Schutzkonzepten nicht um die Summe oder das ›Aneinanderreihen‹ von präventiven oder intervenierenden Einzelmaßnahmen, sondern die Zielperspektive eines Schutzkonzeptes ist die Gewährleistung eines Schutzklimas, auch als »Kultur der Grenzachtung« oder »Kultur der Achtsamkeit« umschrieben. Institutionelle Schutzkonzepte beziehen dementsprechend die gesamte Organisation ein und gehen damit über das individuelle fachliche Vermögen der Mitarbeitenden hinaus.
In der Ausgabe 2-2017 von KJug – Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis werden neben einführenden Gedanken zum Verhältnis von Schutz, Bildung und dem Umgang mit Sexualität, weitergehende Überlegungen zum Organisationsbegriff, der Perspektive von Kindern und Jugendlichen sowie Ergebnissen aus der Kinder- und Jugendarbeit und aus Entwicklungsprozessen von Schutzkonzepten im Handlungsfeld Schule vorgestellt.

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2/ 18. Januar 2017

Jugendschutz geht zur Schule!
Kinder- und Jugendschutz als Aufgabe der Schulsozialarbeit

Die Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule ist gesetzlich vorgesehen (§ 81 SGB VIII) und in vielen Handlungsfeldern schon gewachsene Praxis. Schulsozialarbeit ist eine besonders geeignete Form dieser Kooperation. Schulsozialarbeiterinnen und -sozialarbeiter sehen sich im Rahmen ihres sozialpädagogischen Handelns immer wieder mit jugendschutzrelevanten Themen/Problemen konfrontiert – dabei sind sowohl Prävention als auch Intervention gefragt.
In der Publikation wird die (erfolgreiche) Kooperation der beiden Akteure Jugendschutz und Jugend- bzw. Schulsozialarbeit in den verschiedenen Handlungsfeldern thematisiert. Ziel der Beiträge ist es, die Kooperation zu befördern, zu vernetzen und die Akteure in Austausch zu bringen.

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1/ 11. Januar 2017

No Hate Speech. Gegen Hass im Internet
Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis – KJug 1/2017

Die Alltagssprache von Jugendlichen ist oftmals ruppig, zynisch und gewollt abwertend, aber Beleidigungen, Hetze und Bedrohungen, die vorrangig (anonym) in Internetforen oder auf Facebook gegen Personen, die aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer (vermeintlichen) Herkunft, ihrer Religion, ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung, einer bestimmten Gruppe zugeschrieben werden, gehen weit darüber hinaus. Hate Speech ist (digitale) gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.
Pädagogische Fachkräfte müssen sich immer häufiger mit diesem Phänomen auseinandersetzen. Neben Interventionen in konkreten Situationen, sollten sie auch präventiv reagieren (können). Die Autorinnen und Autoren der Ausgabe 1-2017 von KJug bieten in ihren Beiträgen Informationen und Handlungsempfehlungen, um u.a. Gegenstrategien in der politischen Bildung und der Medienkompetenzförderung zu entwickeln.

Der Ausgabe 1-2017 liegt darüber hinaus das Dossier »Medienpädagogische Elternarbeit in einer mediatisierten Gesellschaft« bei, in dem Angebote der Landesstellen/Landesarbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendschutz dargestellt werden, die sich unmittelbar an Eltern richten, wie beispielsweise ELTERNTALK, aber auch Angebote, die sich an pädagogische Fachkräfte in Jugendarbeit, Erziehungsberatung, Jugendhilfe und Schule richten wie z.B. der Eltern-Medien-Trainer.

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5/ 07. Dezember 2016

»Durchblick. Informationen zum Jugendschutz« zum Thema – Nikotin

Im Rahmen der Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. wurde eine neue Broschüre zum Thema »Nikotin« vorgestellt. Sie ergänzt den Ordner »Durchblick. Informationen zum Jugendschutz« um zahlreiche Informationen zum Rauchen von Kindern und Jugendlichen, zu Präventionsmaßnahmen und aktuellen gesetzlichen Regelungen.
In der Broschüre, die von Prof. Dr. Anneke Bühler von der Hochschule Kempten erarbeitet wurde, stehen die Aspekte Tabakprävention im Jugendschutz, Nutzung von Shisha und E-Zigaretten, Motive und gesundheitliche Folgen des Rauchens sowie die Frage, »Wer darf was, ab wann rauchen?« im Mittelpunkt.

Der Ordner »Durchblick. Informationen zum Jugendschutz« enthält nunmehr Broschüren zu den Themenfeldern Jugendschutz, Jugendschutzrecht, Jugend und Alkohol, Medien/ Jugendmedienschutz/ Förderung der Medienkompetenz, eine Übersicht der wichtigsten Adressen/ Ansprechpartner und ein Glossar mit ausgewählten Grundbegriffen aus dem Spektrum des Kinder- und Jugendschutzes sowie die neue Broschüre »Nikotin – Rauchen im Jugendalter«.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz bietet mit der Handreichung eine praxisorientierte Einführung zum Thema Jugendschutz. Themenschwerpunkte und Handlungsoptionen werden aufgezeigt, Ziele, Motive und Begründungen eines zeitgemäßen Kinder-und Jugendschutzes dargestellt sowie die Strukturen, Organisationen und Zuständigkeiten erläutert. Neben der Vermittlung von Wissen über den Kinder- und Jugendschutz unterstützen die Inhalte die Praktikerinnen und Praktiker in Jugendarbeit, Schule und Schulsozialarbeit und bieten darüber hinaus Anregungen zur Reflexion.

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4/ 11. Oktober 2016

Minderjährige Flüchtlinge in der Kinder- und Jugendhilfe
Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis KJug – Ausgabe 4/2016

Nach wie vor steht der Umgang mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen im Fokus der Kinder- und Jugendhilfe. In der Ausgabe 4-2016 von KJug setzen sich die Autorinnen und Autoren mit folgenden Themen auseinander: Sicherheit von Kindern in Erstaufnahmeeinrichtungen, junge Flüchtlinge in der Kita, Jugendmigrationsdienste, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie Fragen des Kinderschutzes. Die in der Ausgabe 3-2016 begonnene Diskussion um Weiterentwicklungsbedarfe in der Kinder- und Jugendhilfe wird damit fortgesetzt und vertieft.
In den Beiträgen wird das enorme Engagement der Fachkräfte herausgestellt und verdeutlicht, dass die Kinder- und Jugendhilfe weitgehend auf die aktuellen Bedarfe eingestellt ist, wenngleich die gesetzlichen Regelungen nicht immer zufriedenstellend sind.

Der Ausgabe 4-2016 liegt darüber hinaus das Dossier »Geflüchtete Kinder und Jugendliche« bei, in dem komprimiert die Unterbringungs- und Versorgungssituation, die Gesundheitsversorgung, Kinderbetreuungsangebote sowie rechtliche Aspekte dargestellt werden. Eine Zusammenstellung von aktuellen Studien und Projekten, Stellungnahmen und Positionspapieren sowie ausgewählten Materialien und Adressen bietet einen kompakten Überblick zum Thema.

Hinweis: Die Ausgaben 3-2016 und 4-2016 von KJug – Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis sind zusammen zum Preis von 25,- € erhältlich.

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3/ 07. Juli 2016

Lebenssituation und Bedürfnisse von minderjährigen Flüchtlingen
Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis KJug – KJug 3/2016

Für die Betreuung und Versorgung minderjähriger Flüchtlinge ist in Deutschland die Kinder- und Jugendhilfe verantwortlich. Um diesem Auftrag nachkommen zu können, müssen die Jugendhilfekonzepte auch auf die Zielgruppe der jungen Flüchtlinge ausgerichtet sein. Hierzu bedarf es einer Betrachtung der heterogenen Lebenssituationen minderjähriger Flüchtlinge vor und während der Flucht, ihrer Wünsche, ihrer Bedürfnisse, ihrer Ziele, ihrer Perspektiven und ihrer Ressourcen, um vor diesem Hintergrund die Angebote und Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe kritisch reflektieren zu können.

Qualifizierungsnotwendigkeiten zeigen sich in diesem Zusammenhang nicht nur für erfahrene, sondern vor allem auch für die vielen neuen Fachkräfte, die im Zuge der aktuellen Entwicklungen mit minderjährigen Flüchtlingen arbeiten. Diese beziehen sich sowohl auf das rechtliche Wissen des Fachpersonals, als auch auf Verbesserungen im Hinblick auf die Transparenz der Verfahrensabläufe. Die in der Ausgabe 3-2016 von KJug skizzierten Entwicklungen verdeutlichen sowohl Weiterentwicklungsbedarfe, als auch Anforderungen an die Kinder- und Jugendhilfe und fordern von dieser eine offensive Auseinandersetzung mit der Frage nach geeigneten Konzepten und Unterstützungsformen für begleitete und unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.

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2/ 8. April 2016

Lückekinder« – Die 10- bis 14-Jährigen zwischen Kindheit und Jugend
Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis – KJug 2-2016

Die Lebensphase der 10- bis 14-Jährigen wird in Forschung und (Fach)Öffentlichkeit als »späte Kindheit«, »Vorpubertät« oder »frühe Adoleszenz« bezeichnet und kennzeichnet unter entwicklungspsychologischen Aspekten eine besondere Situation des Übergangs. Die Mädchen und Jungen sind »nicht mehr Kind« und »noch nicht Jugendliche« – sogenannte »Lückekinder«. Dieser Status schlägt sich in ihren Handlungspraxen und ihrem Orientierungswissen nieder. Sie wechseln zwischen kindlichen, jugendlichen und erwachsenen Handlungsrepertoires.

Welche entwicklungspsychologischen und soziokulturellen Besonderheiten diese Altersgruppe aufweist und wie ihre Lebenswirklichkeit aussieht, wird in den Beiträgen der aktuellen Ausgabe von KJug – Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis dokumentiert.

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1/ 12. Januar 2016

Islamistischer Radikalisierung Jugendlicher vorbeugen Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis – KJug 1-2016

Ähnlich wie Rechtsextremismus stellen Salafismus und Dschihadismus für junge Menschen eine Gefährdung dar. Schule, Jugendhilfe, Justiz und Polizei sehen sich damit vor neuen Herausforderungen. Pädagogische Strategien sind gefragt, um mit jungen Menschen vorbeugend zu arbeiten und um denjenigen zu helfen, die abzugleiten drohen oder Unterstützung beim Ausstieg suchen. Radikalisierungsprozesse sind dabei vielschichtig begründet und motiviert. Jugendliche kommen heutzutage mittels medialer Inszenierung über das Internet und soziale Netzwerke schnell und einfach mit salafistischem bzw. dschihadistischem Gedankengut in Kontakt. Präventionsangebote für radikalisierungsgefährdete oder radikalisierte Jugendliche erfordern eine praxisorientierte Auseinandersetzung mit den Ursachen und Ausdrucksformen islamistischer Radikalisierung und müssen das Ziel haben, aufzuklären und zu sensibilisieren, um Tendenzen wahrzunehmen und junge Menschen vor Radikalisierung zu schützen. Auf diese Aspekte sowie den großen Forschungsbedarf beim Thema Radikalisierung weisen die Autorin und die Autoren der aktuellen Ausgabe von KJug – Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis eindrücklich hin.

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Kein Raum für Mißbrauch

Kein Raum für Missbrauch
Die BAJ unterstützt die Kampagne »Kein Raum für Missbrauch« des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs und deren Zielsetzung für ein gesamtgesellschaftliches Bündnis gegen sexualisierte Gewalt.

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