Zeitschrift KJug

Neue Ausgabe von KJug 1/2017

No Hate Speech. Gegen Hass im Internet

KJuG Titel

Die Alltagssprache von Jugendlichen ist oftmals ruppig, zynisch und gewollt abwertend, aber Beleidigungen, Hetze und Bedrohungen, die vorrangig (anonym) in Internetforen oder auf Facebook gegen Personen, die aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer (vermeintlichen) Herkunft, ihrer Religion, ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung, einer bestimmten Gruppe zugeschrieben werden, gehen weit darüber hinaus. Hate Speech ist (digitale) gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Pädagogische Fachkräfte müssen sich immer häufiger mit diesem Phänomen auseinandersetzen. Neben Interventionen in konkreten Situationen, sollten sie auch präventiv reagieren (können).

fte müssen sich immer häufiger mit diesem Phänomen auseinandersetzen. Neben Interventionen in konkreten Situationen, sollten sie auch präventiv reagieren (können). Die Autorinnen und Autoren der Ausgabe 1-2017 von KJug bieten in ihren Beiträgen Informationen und Handlungsempfehlungen, um u.a. Gegenstrategien in der politischen Bildung und der Medienkompetenzförderung zu entwickeln.

Hinweis:

Die Ausgaben KJug 3-2016 »Lebenssituation und Bedürfnisse von minderjährigen Flüchtlingen« und 4-2016 »Minderjährige Flüchtlinge in der Kinder- und Jugendhilfe« im Bundle zum Preis von € 25,- (inkl. Versandkosten) statt 32,- €.

Aus dem Inhalt

  • Dr. Daniel Hajok: Hate Speech. Mit Hassreden in eine neue Kommunikationskultur? Literaturliste
  • Matthias Felling, Nora Fritzsche: Hass im Netz. Hate Speech als Herausforderung für die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen
  • Christina Dinar: Flüchtlingsfeindlichkeit im Netz: Wie kann Gegenrede in die pädagogische Praxis übersetzt werden?
  • Dana Buchzik, Sami Rauscher: Kontern statt schweigen. Die No Hate Speech-Kampagne des Europarats empowert Betroffene von Hass im Netz
  • Anja Puneßen: Hate Speech / Rechtsfragen
  • Dr. Daniela Piontek, Tessa-Virginia Hannemann (Fachbeitrag): Neue psychoaktive Substanzen – ein Überblick
  • Malte Mühlsteff (Aus der Hochschule): Zur Konstruktion des Flüchtlingsbildes in der lokalen Medienberichterstattung am Beispiel Hamburgs
  • Anja Puneßen (Die Jugendschutzfrage): Handykauf & Co. Was dürfen Kinder eigentlich wirklich von ihrem Taschengeld kaufen?
  • Sigmar Roll (Recht und Rechtsprechung): Cybermobbing – Was tun, wenn die Täter immer jünger werden?

Das Heft kann zum Preis von € 16,00 bestellt werden.

 

Kein Raum für Mißbrauch

Kein Raum für Missbrauch
Die BAJ unterstützt die Kampagne »Kein Raum für Missbrauch« des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs und deren Zielsetzung für ein gesamtgesellschaftliches Bündnis gegen sexualisierte Gewalt.

zur Kampagne

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