Zeitschrift KJug

Neue Ausgabe von KJug 3/2017

Jugend(liche) im Blick des 15. Kinder- und Jugendberichts

KJuG Titel

»Zwischen Freiräumen, Familie, Ganztagsschule und virtuellen Welten – Persönlichkeitsentwicklung und Bildungsanspruch im Jugendalter«, so lautet der Titel des im Februar vorgelegten 15. Kinder- und Jugendberichtes. Die Bundesregierung kommt damit ihrer Verpflichtung gemäß § 84 Sozialgesetzbuch (SGB) VIII nach, einmal in jeder Legislaturperiode »einen Bericht über die Lage junger Menschen und die Bestrebungen und Leistungen der Jugendhilfe« vorzulegen. In der Ausgabe 3-2017 von KJug – Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis stellen Expertinnen und Experten aus den Reihen der Sachverständigenkommission des 15. Kinder- und Jugend-berichts und des Deutschen Jugendinstitutes einzelne Aspekte vor und geben damit Einblick in den 15. Kinder- und Jugendbericht. Dabei werden die fachlichen Herausforderungen, mit denen sich die Kinder- und Jugendhilfe auseinandersetzen muss, treffend benannt. Parallel zum Kinder- und Jugendbericht wurde auch eine Jugendbroschüre erarbeitet. Damit sollen insbesondere Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Themen der Studie nahe gebracht werden. Redaktionsleiterin Sophie Hubbe von der Jugendpresse Deutschland gibt Einblicke in die Arbeit und Ansichten des jugendlichen Expertenteams.

Aus dem Inhalt

  • Dr. Sabrina Hoops / Dr. Christian Lüders / Dr. Liane Pluto: Jugend als sozial- und ordnungspolitisches Projekt – Der 15. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung
  • Prof. Dr. Angela Tillmann: Jugend ermöglichen – in einer digital-vernetzten Welt
  • Fragen an Dr. Christian Lüders: Die Lebensphase Jugend im Fokus
  • Olaf Schütte im Gespräch mit Sophie Hubbe: Die Jugendbroschüre »Jugend ermöglichen« – Ein junger Blick auf den 15. Kinder- und Jugendbericht
  • Prof. em. Dr. Bruno W. Nikles: Jugendschutz in den Kinder- und Jugendberichten – Eine kommentierende Spurensuche
  • Anna Richters (Aus der Hochschule): Empirische Perspektiven auf den Zusammenhang zwischen dem Verständnis sexualisierter Gewalt und dem Verständnis von Institutionellen Schutzkonzepten
  • Sigmar Roll (Recht und Rechtsprechung): Wieviel Profis braucht das Kind?
  • Anja Puneßen (Die Jugendschutzfrage): Muss ich mein Kind verpetzen?

 

Das Heft kann zum Preis von € 16,00 bestellt werden.

 

Kein Raum für Mißbrauch

Kein Raum für Missbrauch
Die BAJ unterstützt die Kampagne »Kein Raum für Missbrauch« des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs und deren Zielsetzung für ein gesamtgesellschaftliches Bündnis gegen sexualisierte Gewalt.

zur Kampagne

gefördert durch: