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Kinder- und Jugendschutz

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Essstörungen

Bei Essstörungen handelt es sich um Verhaltensstörungen, die zumeist ernsthafte gesundheitliche Schäden zur Folge haben. Zentrales Kennzeichen ist, dass die Gedanken und Emotionen der Betroffenen kontinuierlich um die Themen Essen, Hungern und Gewicht kreisen. Ein normaler Zugang zum Essen ist verloren gegangen. Essen dient nicht mehr dazu, ein körperliches Hungergefühl, sondern anderweitige psychische und psychosomatische Bedürfnisse zu stillen. Der Einstieg in eine Essstörung erfolgt dabei oft über Diäten. Es gibt verschiedene Arten von Essstörungen. Zu den bekanntesten gehören Magersucht (Anorexia nervosa), Ess-Brecht-Sucht (Bulimia nervosa) sowie Ess-Attacken (Binge Eating Disorder). Mischformen und fließende Übergänge sind möglich, was eine eindeutige Diagnose erschweren kann. Bei der Frage nach den Ursachen von Essstörungen trifft man auf multikausale Zusammenhänge, bei denen sowohl familiale und psychische, aber auch gesellschaftliche und kulturelle Faktoren eine Rolle spielen können. In der Regel lassen sich stärkere Essstörungen nur therapeutisch behandeln.

Letzte Aktualisierung: 26.06.2015

Ergebnisse aus der Literaturdatenbank:

Ehrle, Ute: "Sarahs Weg..."

Arbeitshilfe für einen Film zum Thema Essstörungen

Im Beitrag wird die Konzeption einer Arbeitshilfe vorgestellt, die sich am Film „Sarahs Weg …“ orientiert. Im Film wird ein Mädchen dargestellt, das aufgrund familiärer W ... (München, 2016 )

Götz, Maya; Mendel, Caroline, Malewski, Sarah: »Dafür muss ich nur noch abnehmen«

In einer IZI-Studie wurden 241 Menschen (vorwiegend Mädchen und junge Frauen), die wegen einer Essstörung in therapeutischer Behandlung sind, befragt, ob bzw. welche Fern ... (München, 2015 )

Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e.V. (Hrsg.): Das verbesserte Ich

Selbstinszenierung und Selbstoptimierung bei Jugendlichen

Medial vermittelte Schönheitsideale, Selbstoptimierungsnormen und zunehmende Anforderungen bei Bildungsverläufen setzen viele Jugendliche unter Druck. Manche geraten in e ... (München, 2016 )

Götz, Maya; Mendel, Caroline: Der Gedanke, »zu dick zu sein«, und Germany’s Next Topmodel

Eine repräsentative Studie mit 1.462 Kindern und Jugendlichen geht der Frage nach, wie sich der BMI und der Gedanke, zu dick zu sein, im Alter von 6 bis 19 Jahren entwick ... (München, 2015 )

Trunk, Janine: Der Körper als Baustelle

(Selbst-) Optimierung und riskantes Schönheitshandeln im Jugendalter

Riskantes Schönheitsverhalten umfasst neben Essstörungen auch exzessives Sporttreiben, Muskelsucht, das Verlangen immer gebräunt zu sein, plastisch-chirurgische Eingriffe ... (München, 2016 )

Koletzko, Bertold; Götz, Maya; Debertin, Hildegard; Boeckler, Heinz Michael: Kindergesundheit: Ambivalenz des Medienkonsums

Die Autorinnen und Autoren stellen Ergebnisse eines Symposiums zum Thema Kindergesundheit vor. Sie diskutieren in diesem Zusammenhang sowohl die Mediennutzung und die Dau ... (Stuttgart, 2016 )

Götz, Maya: So möchte ich auch sein!

Faszination Castingshow und ihre Folgen

Die Autorin, Leiterin des Internationalen Zentralinstituts für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI), stellt im Beitrag Ergebnisse von Studien des IZI zu Auswirkungen ... (München, 2016 )

 
Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ), Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Tel.: 030-400 40 300, E-Mail: info@bag-jugendschutz.de