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Online-Handbuch
Kinder- und Jugendschutz

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Resilienz

Bezeichnung für die Eigenschaft eines Menschen, Lebenskrisen oder psycho-soziale Belastungen ohne anhaltende Beeinträchtigungen durchstehen zu können. Nach eintretenden Störungen findet das Persönlichkeitssystem wieder zu einem ausgewogenen Zustand zurück. Im Lebensverlauf treten nicht nur verschiedene Belastungen auf, es sind auch unterschiedliche „Bewältigungskompetenzen“ erforderlich. Die Hervorhebung der Bedeutung von Resilienz markiert die Abkehr von der Betrachtungsweise, dass die Entwicklung der Persönlichkeit stark (oder gar überwiegend) durch sozial-kulturelle Faktoren (z.B. Armut, schwierige Wohnverhältnisse) beeinflusst wird. Die Pädagogik greift diese psychologischen Sichtweisen auf und thematisiert, wie junge Menschen so gestärkt werden können, dass sie intrapsychische und externe Risikosituationen angemessen zu bewältigen in der Lage sind. Neben Information, Aufklärung und Beratung gehören Konzepte und Methoden zur Stärkung von Resilienz zu den Aufgaben des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes.

Letzte Aktualisierung: 25.06.2015

Ergebnisse aus der Literaturdatenbank:

Niemeier, Christa; Wijnvoord, Irma: Gesundheitsrisiko Suchtfamilie – Prävention durch Kooperation

Bericht zum Projekt »Schulterschluss« in Baden-Württemberg

Jugendhilfe und Suchthilfe sind immer stärker (auf)gefordert zu kooperieren und sich zu vernetzen – zum Beispiel dann, wenn es um die (psychische) Gesundheit von Kindern ... (Berlin, 2017 )

Eckl, Stephan: Vom Mut, ich selbst zu sein

Im Beitrag wird die Entwicklung eines Theaterprojektes zur Prävention von Depressionen aufgezeigt. Das Kinder- und Jugendtheater EUKITEA richtet sich damit unmittelbar an ... (München, 2017 )

 
Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ), Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Tel.: 030-400 40 300, E-Mail: info@bag-jugendschutz.de